Mi

19

Okt

2016

Ausstellungseröffnung im MDR Landesfunkhaus

 

 

 

 

 

 

 

Wir laden Sie recht herzlich zur Ausstellungseröffnung am 

10. November 2016 um 19 Uhr

in das MDR Funkhaus nach Magdeburg ein.

 

Ausstellung im MDR Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt

Stadtparkstraße 8, 39114 Magdeburg. Eintritt ist frei. 

Ausstellungszeitraum: 10. - 30. November 2016

 

Öffnungszeiten:

Mo - Fr 10 - 18 Uhr

Sa - So 10 - 16 Uhr

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Mi

21

Sep

2016

"PSYCHOLOGIE HEUTE"

"Die Tattoo-Therapie" Artikel in der "Psychologie heute" in der Oktoberausgabe
"Die Tattoo-Therapie" Artikel in der "Psychologie heute" in der Oktoberausgabe

In der Septemberausgabe Psychologie heute beschäftigt sich die Redaktion mit dem Phänomen, dass Menschen schmerzvolle Ereignisse, Erfahrungen auf Ihren Körper übertragen. 

Wir - die Autoren der des Ausstellungs- und Buchprojektes "trauertattoo" - wurden in Bezug auf Tattoos im Kontext der Trauer angefragt und haben in einem Interview die phänomenologische Beobachtung inhaltlich eingegeben. Der Artikel "Die Tattoo - Therapie" auf Seite 40 bezieht sich zusätzlich auf Inhalte aus unserem Buch, in dem sich unser Experte Prof. Dr. Erich Kasten u.a. zum Phänomen der Körpermodifikation äußert und im Artikel zitiert wird.

 

Das Heft: OKTOBER 2016

ist an jedem Kiosk oder Zeitungsladen erhältlich und kostet 6,90 €

Online über: www.psychologie-heute.de


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Mo

04

Jul

2016

Das Buch "trauertattoo - Unsere Haut als Gefühlslandschaft"

Eine Phänomenologische Betrachtung auf 92 Seiten.
Eine Phänomenologische Betrachtung auf 92 Seiten.

Auf 92 Seiten haben sich die Journalistin, Katrin Hartig und die Fotografin, Stefanie Oeft-Geffarth mit dem Phänomen der "Trauertattoos" beschäftigt. Neben der Wanderausstellung ist eine Publikation entstanden, die unerwartete Bilder und detaillierte Interviews zeigt. Es ist ein sensibles Format. Nicht zu groß für den Anspruch; nicht zu klein für die Wirkung der Fotos.

Die Fotografin schreibt zu Ihren Bildern:

"Mir fremde, unbekannte Menschen, unterschiedlichste
Tattoos an teils sehr persönlichen Stellen, Fotoshootings in ganz Deutschland an unbekannten, unpersönlichen Orten und höchst emotionale und gewaltige Geschichten - das waren die Bedingungen, unter denen Fotos entstehen sollten, die eine Annäherung und visuelle Beweisführung für die intrinsische Beobachtung, die zu diesem Projekt führte, bedeuten sollten. Katrin Hartig  fragte mich an, ob ich eine fotografische Position zum Projekt entwickeln könnte.

Es ist kein künstlerischer Blick. Es sind dienende Fotos. Es sind beschreibende Fotos. Und dennoch versuchen sie, den Menschen, das Tattoo und auch die Position des Tattoos zu thematisieren, ohne zu nüchtern zu sein. Trauer ist zwar ein normales und menschliches Gefühl, aber bei aller Ähnlichkeit sind es dennoch individuelle Geschichten, die singulär durchlebt werden. So ist es auch mit dem Umgang mit der Trauer. Tapfer sind die Menschen, die es versuchen ... ."

 

Neben 13 kurzen Interviews, die eine Art Essenz der langen Gespräche sind, kommen Experten zu Wort. Lisa Schönberg, Psychologin, Dr. Erich Kasten, Professor der Neuropsychologie und der medial bekannte Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke stellen sich ebenfalls den Fragen, die sich Katrin Hartig bei der Auseinandersetzung mit der Beobachtung ergeben haben. 7 lange Interviews lassen einen ausführlichen Blick in die Seelen der Betroffenen zu, bzw. soweit, wie sie den Betrachter in ihr Inneres in Bezug auf ihre Tattoos blicken lassen wollen.

 

Ein spannende, berührende und aufklärerische Publikation. 

 

ISBN 978-3-00-052750-0

92 Seiten, Softcover, Klebebindung, 17 x 24 cm

UVP 14,90€

 

 

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Di

03

Mai

2016

"Ich kriege gleich Gänsehaut" - Ausstellungspremiere in Bremen

Wanderausstellung mit 22 Displays
Wanderausstellung mit 22 Displays

„Ich ging direkt auf mich zu…und mir kamen sofort die Tränen“, das sind die ersten Worte, die Kerstin Hau zur Begrüßung findet. Tatsächlich war sie gerade unmittelbar auf die Leinwand mit ihren eigenen Tattoofotos zugegangen. Fotos, die sie zeigen in ihrem Schmerz, ihrer Trauer, Fotos von ihrem Tattoo. Die Wunde, die der Tod ihres 3jährigen Sohnes Charlie hinterließ. Jetzt sieht man auf ihrem Arm seine Kinderzeichnung und Handabdruck. Sie ist eine von über 20 Porträtierten einer deutschlandweit einmaligen Ausstellung „trauertattoo - Unsere Haut als Gefühlslandschaft“.

Es ist unsere Premiere auf der Messe „Leben und Tod“ in Bremen an diesem letzten Aprilwochenende 2016. Über zwei Jahre Arbeit liegen hinter Stefanie Oeft-Geffarth und mir, Katrin Hartig. Beschenkt werden wir an diesen zwei Tagen von mehr als hundert Besuchern und vielen berührenden, tief gehenden Gesprächen.

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Mi

20

Apr

2016

trauertattoo - Unsere Haut als Gefühlslandschaft

Ein Projekt von:

Katrin Hartig & Stefanie Oeft-Geffarth

 

Katrin Hartig ist Fernsehjournalistin und Trauerbegleiterin sowie 2.Vorsitzende Bundesverband Verwaister Eltern und trauernder Geschwister Deutschland e.V.. Sie führte die Interviews und entwickelte die Texte für die Publikationen.

 

Stefanie Oeft-Geffarth ist Unternehmerin und Künstlerin. Stefanie Oeft-Geffarth fotografierte die Protagonisten in ganz Deutschland und ist für die Gestaltung des Projektes verantwortlich.

Nach zwei Jahren Arbeit ist es nun soweit:

Auf der Messe "Leben & Tod" in Bremen (29./30.4.2016) präsentieren wir in einer Ausstellung die Ergebnisse unserer Auseinandersetzung mit einem spannenden Thema: Tattoos im Kontext der Trauerverarbeitung.

 

„Ich wollte etwas, was ich immer bei mir trage“, so begründet Gela ihre Entscheidung für ein Tattoo nach dem plötzlichen Tod ihres Sohnes. „Es ist die nach außen getragene Verbindung zu meiner Mama“, sagt die 23jährige Jennifer im Interview. 

Ein Name, den man nie vergessen will! Ein Datum, das immer bleibt! Weil sie sich für immer an einen geliebten, verstorbenen Menschen erinnern wollen, lassen sich viele Menschen in ihrer Trauer ein Tattoo stechen. Viele Menschen sind dem Aufruf für das Projekt gefolgt.
An mehreren Orten in ganz Deutschlang interviewten und fotografierten wir über zwei Jahre die Trauernden, die ihre Geschichten hinter den Tattoos und der Trauer erzählten.

Das Tattoo kann Liebeserklärung und Brücke zum Verstorbenen sein, wie für den 51jährigen Jürgen: „Unsere Trauer hat uns ja auch dahin geführt, dass sich unsere Meinung über Tattoos komplett geändert hat“, sagt der um seine Tochter trauernde Vater.

 

Ob ein besonderer Schriftzug, ein Symbol, eine Zeichnung. Ob Mann oder Frau. Jung oder Alt. Das Tattoo ist ein Statement für immer, denn Trauer geht nicht vorbei. Sie verändert sich und sucht nach individuellem Ausdruck. Trauer will gesehen werden. Diesem Anliegen sind die Initiatorinnen in diesem persönlich engagierten Projekt nachgegangen und haben eine mietbare Wanderausstellung und eine kleines Buch publiziert.

 

Experten wie Dr. Mark Benecke, Kriminalbiologe und Spezialist für forensische Entomologie sowie Prof. Erich Kasten, Neuropsychologe und Lisa Schönberg, Dipl.-Psychologin ordnen die Erfahrungsberichte ein.


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