TrauerTattoo – unsere Haut als Gefühlslandschaft


 

 Ein Tattoo ist ein Statement für immer, denn Trauer geht nicht vorbei. Sie verändert sich und sucht nach individuellem Ausdruck.

Trauer will gesehen werden. Diesem Anliegen sind die Initiatorinnen in diesem persönlich engagierten Projekt nachgegangen

und haben ein Buch sowie eine mietbare Wanderausstellung publiziert.

TrauerTattoo – das Buch

 

Autoren: Katrin Hartig & Stefanie Oeft-Geffarth

conVela Eigenverlag, Halle 2016

92 Seiten, Softcover, Klebebindung, 17 x 24 cm

ISBN 978-3-00-052750-0

 

authors: Katrin Hartig & Stefanie Oeft-Geffarth

conVela self publishing, Halle 2016

92 pages, soft cover, perfect binding, 17 x 24 cm

ISBN 978-3-00-052750-0

 

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TrauerTattoo – die Wanderausstellung

 

22 Displays auf X-Bannern (80 x 200 cm) 

Termine und Versand nach Absprache

 

22 displays on a X-stand (80 x 200 cm)

appointments and shipping according to prior agreement 

 

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„Ich wollte etwas, was ich immer bei mir trage“, so begründet Gela ihre Entscheidung für ein Tattoo nach dem plötzlichen Tod ihres Sohnes. 

„Es ist die nach außen getragene Verbindung zu meiner Mama“, sagt die 23jährige Jennifer im Interview. 

 

Ein Name, den man nie vergessen will! Ein Datum, das immer bleibt! Weil sie sich für immer an einen geliebten, verstorbenen Menschen erinnern wollen, lassen sich viele Menschen in ihrer Trauer ein Tattoo stechen. Viele Menschen sind dem Aufruf für das Projekt gefolgt.

An mehreren Orten in ganz Deutschland interviewten und fotografierten wir über zwei Jahre die Trauernden, die ihre Geschichten hinter den Tattoos und der Trauer erzählten. Das Tattoo kann Liebeserklärung und Brücke zum Verstorbenen sein, wie für den 51jährigen Jürgen: „Unsere Trauer hat uns ja auch dahin geführt, dass sich unsere Meinung über Tattoos komplett geändert hat“, sagt der um seine Tochter trauernde Vater.

 

Ob ein besonderer Schriftzug, ein Symbol, eine Zeichnung. Ob Mann oder Frau. Jung oder Alt. Das Tattoo ist ein Statement für immer, denn Trauer geht nicht vorbei. Sie verändert sich und sucht nach individuellem Ausdruck. Trauer will gesehen werden. Diesem Anliegen sind die Initiatorinnen in diesem persönlich engagierten Projekt nachgegangen und haben eine mietbare Wanderausstellung und eine kleines Buch publiziert.

 

Experten wie Dr. Mark Benecke, Kriminalbiologe und Spezialist für forensische Entomologie sowie Prof. Erich Kasten, Neuropsychologe und Lisa Schönberg, Dipl.-Psychologin ordnen die Erfahrungsberichte ein.

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